Europa

"Beherrsche, Britannien, die Meere": Einziger Eisbrecher der Royal Navy erleidet Motorschaden

Die HMS Protector, der einzige Eisbrecher der Royal Navy, wurde kurz nach dem Auslaufen mit einem Motorschaden wieder in den Hafen geschleppt. Er gewährleistete zuvor eisfreie Bahn für den Schiffsverkehr um die in jüngster Zeit wieder umstrittenen Falkland-Inseln.
"Beherrsche, Britannien, die Meere": Einziger Eisbrecher der Royal Navy erleidet Motorschaden© Urheberrechtlich geschützt

Das einzige britische Eispatrouillenschiff, die HMS Protector, ist ausgefallen. Dies berichtete die Zeitung The Daily Telegraph.

Nach Angaben des Blattes trat der Defekt auf, als das Schiff gerade Großbritannien verlassen wollte: Gleich zwei Motorstörungen seien festgestellt worden. Infolgedessen wurde das Schiff zum Stützpunkt Devonport im Südwesten Englands bugsiert. Experten der britischen Marine prüfen derzeit, ob eine Reparatur möglich ist. Sollte sie nicht möglich sein, gäbe es bis zum Jahr 2030 keinen Ersatz für das einzige Schiff der Royal Navy, das für Patrouillen- und Forschungsaufgaben in der Antarktis vorgesehen ist.

Eine der vom Telegraph befragten Personen mit Sachkenntnis bezeichnete die HMS Protector sogar als ein "nicht nur für die Royal Navy, sondern das ganze Land" äußerst wichtiges Schiff; während eine andere den Ausfall als "katastrophal" bewertete.

Nach Angaben des Telegraph waren die Probleme auf Mängel bei der Instandhaltung zurückzuführen.

Normalerweise patrouilliert die HMS Protector im Südatlantik und gewährleistet eisfreie Bahn für den Schiffsverkehr um die in jüngster Zeit wieder umstrittenen Falklandinseln (auch als Malwinen bekannt). Zudem spielt sie eine Schlüsselrolle bei der Wahrung der britischen Präsenz im Britischen Antarktis-Territorium sowie auf der Insel Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln.

Das Schiff wurde im Jahr 2000 auf einer zivilen Werft in Norwegen gebaut. 2011 mietete die Royal Navy den Eisbrecher zunächst, wofür sie jährlich 8,7 Millionen Pfund Sterling (nach heutigem Kurs 11,5 Millionen US-Dollar) bezahlte. Im Jahr 2013 schließlich zahlte die britische Regierung 51 Millionen Pfund Sterling, um das Schiff käuflich zu erwerben.

Die Besatzung der HMS Protector umfasst 88 Personen. Das Schiff verfügt üblicherweise über eine leichte Bewaffnung wie Maschinengewehre; zudem befindet sich häufig eine Einheit der Königlichen Marineinfanterie an Bord.

Mehr zum Thema – Von Westen dominierte Schifffahrtsordnung gerät durch aktuelle Konflikte ins Wanken

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.