Liveticker Ukraine-Krieg: Russland befreit binnen einer Woche zwölf Ortschaften

16.10.2026 16:45 Uhr
16:45 Uhr
Lettlands Premier an Europäer: Trinkt "ein Bier weniger" – für Kiew

RT Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs hat die Europäer bei seiner Ankunft zur Tagung des Europäischen Rates am Donnerstag dazu aufgefordert, "ein Bier weniger pro Jahr" zu trinken, um die Ukraine weiterhin gegen Russland zu unterstützen.
"Das können wir uns leisten", erklärte der lettische Regierungschef, und fügte hinzu, dass die Ukraine diese Unterstützung jetzt brauche.
Das Herbst-Gipfeltreffen des Europäischen Rates in Brüssel findet vom 15. bis 16. Oktober 2026 statt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:19 Uhr
Lettischer Premier: Selenskij hat jetzt nur noch Europäer als Verbündete
Europa ist nun der einzige Verbündete des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, meint der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs im Gespräch mit Bloomberg TV. Diese Einschätzung teilt er im Zusammenhang mit den sich verschlechternden Beziehungen zwischen Kiew und Washington mit. Kulbergs betont wörtlich:
"Wir sehen, dass Selenskij jetzt nur noch einen Verbündeten hat, und das sind die Europäer."
16:01 Uhr
Moskau stimmt Trump zu: Selenskij will keine Verantwortung
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte im Gespräch mit Reportern, der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wolle keine Verantwortung übernehmen und sich nicht auf eine friedliche Beilegung einlassen. In diesem Punkt stimme Moskau voll und ganz mit US-Präsident Donald Trump überein, so Peskow.
Des Weiteren betont Peskow, es wäre auch beim besten Willen unmöglich, die Lösung des Konfliktes ohne die Beteiligung der amtierenden ukrainischen Führung zu erörtern.
15:26 Uhr
Die Niederlande wollen mehr EU-Hilfe für die Ukraine
Die Niederlande rufen EU-Länder dazu auf, mehr Unterstützung für die Ukraine zu leisten. Ministerpräsident Rob Jetten erklärt gegenüber Journalisten:
"Ich rufe alle europäischen Staats- und Regierungschefs dazu auf, finanziell, militärisch sowie nicht-militärisch mehr zu tun, denn viele europäische Länder hinken bei der Unterstützung der Ukraine hinterher."
15:00 Uhr
EU stellt Finnland 32 Millionen Euro für Schutz der Grenze vor Drohnen bereit

Der Grenzübergang an der finnisch-russischen Grenze in VirolahtiSebastian Christoph Gollnow / picture alliance via Getty Images Die EU hat Helsinki Millionenfinanzierung für die Anschaffung von Systemen zur Erkennung und Neutralisierung von Drohnen an der Grenze zu Russland bereitgestellt. Finnland gehört zu den Ländern, die in den vergangenen Monaten die Verletzung ihres Luftraums durch Drohnen gemeldet haben.
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14:37 Uhr
Russische Truppen kontrollieren wichtige Route im Gebiet Charkow
Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord haben die vollständige Kontrolle über die Straße zwischen Woltschansk und Budarki im Gebiet Cherson übernommen, heißt es in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums in Moskau. Demnach versuchte der Gegner wiederholt, Versorgungsrouten über die Straße einzurichten.
Der Truppenverband stieß weiterhin an mehreren Abschnitten der Frontlinien vor und setzte damit die Erweiterung der Sicherheitszone entlang der russisch-ukrainischen Grenze in den Gebieten Sumy und Charkow fort.
14:08 Uhr
Zwei Tote in LVR bei ukrainischem Drohnenangriff auf Kleintransporter
Ukrainische Truppen haben erneut die Lugansker Volksrepublik (LVR) angegriffen. Wie der Chef der Region, Leonid Passetschnik, berichtete, schlug ein unbemanntes Flugzeug in einen Kleintransporter ein. Dabei kamen zwei Männer ums Leben.
13:53 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben vom 10. bis zum 16. Oktober 9.055 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, teilt das Verteidigungsministerium in dem wöchentlichen Frontbericht mit. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- 77 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 619 Kraftfahrzeuge,
- 47 Artilleriegeschütze,
- 43 Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Die Flugabwehr schoss sieben Flugbomben, zwei HIMARS-Raketen, vier Flamingo-Marschflugkörper, einen Neptun-Marschflugkörper und 5.695 unbemannte Flugzeuge ab.
13:05 Uhr
Russland befreit binnen einer Woche zwölf Ortschaften

SymbolbildMaxim Bogodwid / Sputnik Die russische Armee hat binnen der vergangenen sieben Tage mehrere Ortschaften in der Zone der militärischen Sonderoperation befreit, teilt das Verteidigungsministerium mit.
Einheiten des Truppenverbandes Nord nahmen im Gebiet Charkow Lukaschowo, Lobanowka, Resnikowo, Kupino, Hefjodowka und Tschornoje ein. Am Vortag wurden Warwarowka und Nikolajewka unter Kontrolle gebracht.
Im Laufe der Woche zog der Truppenverband den Ring um den im Gebiet Charkow eingekesselten Gegner weiter zusammen und weitete die äußere Kontrollzone aus. Alle Versuche ukrainischer Truppen, aus der Einkesselung auszubrechen, wurden vereitelt.
Außerdem befreite Russland Nowotroizkoje, Petrowskoje, Lidino in der Donezker Volksrepublik und Nikolskoje im Gebiet Saporoschje.
12:31 Uhr
Russische Armee führt massive Angriffe gegen Ziele in der Ukraine durch
Innerhalb der vergangenen sieben Tage hat die russische Armee acht massive Angriffe gegen Ziele in der Ukraine durchgeführt.
Getroffen wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums Rüstungsbetriebe, Logistik- und Kommunikationszentren, Objekte der Transportinfrastruktur, Montage- und Lagerhallen für unbemannte Flugzeuge, Speicher mit Munition und Ausrüstung sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem setzte Russland eine Reihe von Objekten der Hafeninfrastruktur außer Betrieb, die zur Annahme, Lagerung und Verteilung militärischer Güter dienten.
Darüber hinaus wurden 15 Frachter getroffen, die an der Lieferung von westlichen Waffen, militärischer Ausrüstung, Treibstoff und Versorgungsgütern für die Streitkräfte der Ukraine beteiligt waren.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


