Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiews Truppen bei Orechow weitgehend aufgerieben

15.10.2026 07:11 Uhr
07:11 Uhr
Experte: Ukrainische Truppen bei Orechow weitgehend aufgerieben
Russische Soldaten haben mit ihren Angriffen eine Einheit der ukrainischen Streitkräfte bei Orechow im Gebiet Saporoschje nahezu vollständig eliminiert. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Verstärkungen aus Kiew könnten die Lage an der Front nicht mehr beeinflussen."Unter diesen Bedingungen werden sie nicht mehr lange durchhalten, da sowohl Waffen als auch Militärtechnik bereits knapp werden. Auch die ukrainischen Kämpfer haben ihre Kampffähigkeit nahezu vollständig eingebüßt."
Zuvor hatte der Experte berichtet, dass die Logistik der ukrainischen Streitkräfte im Raum Orechow äußerst schwierig sei. Aufgrund russischer Angriffe könnten sich ukrainische Soldaten nicht mehr mit Fahrzeugen fortbewegen, die größer als ein Motorroller seien. Die Rotation der Truppen erfolge seinen Angaben zufolge in 99 Prozent der Fälle zu Fuß.
Unterdessen berichteten russische Sicherheitskreise gegenüber TASS, dass Soldaten der 128. Selbstständigen schweren mechanisierten Brigade und der 128. Selbstständigen Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Raum Orechow Befehle ihrer Kommandeure sabotierten. Die ukrainischen Einheiten erlitten dort hohe Verluste. Verwundete würden nicht evakuiert.
14.10.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Drohnen zerstören Kampfgerät ukrainischer Truppen an gesamter Front (Video)
Russlands Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, wurden bei ihren Angriffen entlang der Front folgende Ziele zerstört:
- gepanzerte Fahrzeuge
- sonstige Fahrzeuge
- Selbstfahrlafetten
- bodengestützte Roboterkomplexe
- unbemannte Fluggeräte
- Anlagen der elektronischen Kampfführung
- Munitionslager.
21:44 Uhr
Weitere Todesopfer und Verletzte in russischen Regionen durch Angriffe aus der Ukraine
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung in Russland fort. Bei einem Angriff einer Kamikaze-Drohne auf das russische Grenzgebiet Brjansk kam am Mittwochnachmittag (Ortszeit) nach Behördenangaben eine 58-jährige Einwohnerin ums Leben.
"Ich spreche den Angehörigen und Hinterbliebenen mein aufrichtiges Beileid aus", schreibt der Gouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform Max. "Der Familie werden alle erforderliche Unterstützung und Hilfe zuteil."
Im Dorf Tscherwonaja Poljana im Gebiet Cherson hat eine ukrainische Drohne einen Sprengkörper auf ein Eigenheim abgeworfen. Wie der Menschenrechtsbeauftragte Sergei Georgijew bekanntgibt, erlitten dabei eine Frau und ihr elfjähriges Kind Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Georgijew behält nach eigenen Angaben die Hilfeleistung für die Betroffenen ukrainischer Angriffe weiterhin im Blick. Alle Vorfälle würden ihm zufolge dokumentiert, damit die Verantwortlichen bestraft werden könnten.
21:37 Uhr
Wadephul: USA unterstützen weiterhin die Ukraine
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat auf Vorwürfe des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij gegen die USA reagiert. Er sehe keine "substanzielle Verringerung der US-amerikanischen Unterstützung", sagte Wadephul bei einer Pressekonferenz mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa.
"Ich gehe fest davon aus, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Ukraine weiter unterstützen, wie sie es bisher getan haben", so der deutsche Außenminister weiter.
Selenskij hatte zuvor beklagt, Kiew sei nicht rechtzeitig vor den Attacken aus Russland gewarnt worden. Nach ukrainischen Angaben sei auch der Betrieb des US-Satelliten-Kommunikationssystems Starlink stark eingeschränkt worden. Dies habe zum Scheitern ukrainischer Angriffe geführt.
21:19 Uhr
TASS: Ukrainische Soldaten müssen an der Front bei Rubzy Himmelfahrtskommandos ausführen
Die ukrainischen Armeeangehörigen, die an der Frontlinie bei Rubzy in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz sind, befinden sich in einer schwierigen Lage. Davon zeugen abgefangene Funksprüche. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
Die hohen Verluste unter den ukrainischen Soldaten an diesem Frontabschnitt seien auf irreführende Erfolgsmeldungen sowie auf Himmelfahrtskommandos zurückzuführen, gab die Quelle der Agentur an. Ukrainische Kommandeure würden beispielsweise den Soldaten befehlen, Flaggen in den Ortschaften zu hissen, die unter russischer Kontrolle stünden.
"Wegen der Gleichgültigkeit der Militärführung kommen Angehörige der ukrainischen Streitkräfte an der Frontlinie massenhaft ums Leben, verlassen eigenmächtig ihre Einheit oder ergeben sich", berichtete die Quelle weiter.
20:49 Uhr
Russisches Militär greift weitere Logistikzentren und Seeschiffe der Ukraine an
Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben am Mittwoch tagsüber Drohnenangriffe auf Logistikzentren und Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Laut der Behörde in Moskau wurden dabei folgende Ziele getroffen:
- Transport- und Logistikzentrum "Epizentr" in der Stadt Chmelnizki in der Westukraine.
- Trockenfrachter mit militärischen und Dual-Use-Gütern an Bord auf dem Weg nach Odessa.
20:17 Uhr
Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerische Erdbunker an der Front bei Dobropolje (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie ein gegnerisches Erdbunker-System bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) außer Gefecht.
19:37 Uhr
Vizeministerpräsident Nowak: Russland verstärkt Schutz der Raffinerien
Mehrere russische Raffinerien haben nach Reparaturen ihre Arbeit wieder aufgenommen, Russland verstärkt aber weiter ihren Schutz. Dies erklärte Vizeministerpräsident Alexander Nowak am Rande der Russischen Energiewoche vor Journalisten. Er sagte:
"Hoffen wir, dass sich die Lage weiter verbessert. Natürlich hängt vieles von der weiteren Entwicklung bei den Angriffen auf die Energieinfrastruktur ab, auch wenn unsere Werke geschützt werden – wir verstärken diesen Schutz. Und in diesem Sinne ist das einer der Ansätze zur Verbesserung der Lage."
Nowak betonte zudem, dass sich die Lage auf dem Treibstoffmarkt zuletzt normalisiert habe. Sie sei heute deutlich besser als vor einem Monat und vor zwei Wochen.
18:59 Uhr
TASS: Zwangsrekrutierter Ukrainer tötet Kameraden, die russische Soldaten folterten
Ukrainische Kämpfer hielten in der Ortschaft Momotowo im Gebiet Charkow russische Kriegsgefangene fest und unterzogen sie Verhören sowie Folterungen. Ein zwangsrekrutierter Ukrainer, der nicht als Kanonenfutter bei Woltschansk eingesetzt werden wollte, tötete fünf Kameraden und flüchtete. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
Große Verbände der ukrainischen Armee sind aktuell bei Woltschansk im Raum Charkow eingekesselt. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wird der Belagerungsring immer enger gezogen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.