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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen© Francois LOCHON/Gamma-Rapho via Getty Images
  • 30.10.2026 09:23 Uhr

    09:23 Uhr

    Russische Ombusfrau: Keine Verstöße gegen Waffenruhe in Aljoschki verzeichnet 

    Die Waffenruhe im Rahmen der humanitären Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson dauere an und es seien keine Zwischenfälle registriert worden. Dies erklärt Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa in einem Gespräch mit Journalisten. Die russische und die ukrainische Seite kämen ihren Verpflichtungen vollständig nach. 

    Sie teilt zudem mit, dass sie und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Ljubinez in Kürze in der Stadt eintreffen würden. Pioniere des russischen Verteidigungsministeriums untersuchten die Straßen und räumten sie von Minen, um die Durchfahrt für den humanitären Konvoi zu ermöglichen. Dieser Konvoi mit humanitärer Hilfe – Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten und Treibstoff – sei auf dem Weg in die Stadt.

    Für die Evakuierung der Stadtbewohner seien 25 Busse für insgesamt 750 Personen, spezielle Plätze für Liegende sowie neun Krankenwagen bereitgestellt worden, so Lantratowa weiter. Sie präzisiert, dass die Bewohner von Aljoschki die Stadt bis zum 30. Oktober, 14:00 Uhr Moskauer Zeit, verlassen könnten.

  • 08:42 Uhr

    Ein Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Drohnenangriff getötet 

    Ein Schweißer des AKW Saporoschje sei bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, teilt die Pressestelle des AKW am Freitag mit. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag. Wie es heißt, sei er zum Zeitpunkt des Einschlags auf einem E-Scooter auf dem Weg zur Arbeit gewesen. Solche Attacken "schaffen zusätzliche Risiken für die nukleare Sicherheit" und seien absolut unvertretbar.

    "Der Angriff wurde gezielt auf die sich fortbewegende Person durchgeführt. Das ist Barbarei. Eine Jagd auf Zivilisten, eine Jagd auf Mitarbeiter der Nuklearindustrie."

    Der Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, hat die Attacke verurteilt. Derartige Angriffe bezeichnete er als inakzeptabel und betonte, dass sie einen groben Verstoß gegen die Grundsätze der nuklearen Sicherheit darstellten.

  • 08:05 Uhr

    Lantratowa: Mehr als 50 ausländische Journalisten berichten über humanitäre Operation in Aljoschki 

    Mehr als 50 Journalisten aus verschiedenen Ländern seien in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson eingetroffen, um über eine humanitäre Mission zu berichten. Dies erklärt Jana Lantratowa, russische Beauftragte für Menschenrechte, in einem Gespräch mit dem Journalisten von Westi, Jewgeni Popow.

    "Eine ukrainische Gruppe, US-amerikanische Journalisten, Journalisten aus verschiedenen Ländern – es sind sehr viele, mehr als 50 an der Zahl, daher läuft alles ganz offen ab. Das ist sehr wichtig."

    Popow berichtet, dass der wichtigste Tag der humanitären Mission heute um 3:30 Uhr morgens begonnen habe. Es sei eine Kolonne aus Bussen und Lastwagen eingetroffen worden, die mit Gütern des täglichen Bedarfs beladen seien.

    Die Waffenruhe in Aljoschki ist am Dienstag in Kraft getreten. Sie soll bis 22:59 Uhr Moskauer Zeit am 1. November gelten.

  • 07:34 Uhr

    Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen

    In der vergangenen Nacht habe die russische Armee einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen sowie Kampfdrohnen geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    Der Militärbehörde zufolge wurden folgende Ziele getroffen:

    • Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes, die die Herstellung und Lagerung von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite gewährleisten,
    • Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellen – in Kiew sowie in den Gebieten Kiew und Dnjepropetrowsk,
    • Hafeninfrastrukturobjekte im Gebiet Odessa sowie Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.
  • 07:08 Uhr

    Moskau und Region wehren nächtlichen Drohnenangriff ab – über 800 Ziele zerstört

    Auf die Moskauer Region flogen zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 29. Oktober und 7:30 Uhr am 30. Oktober insgesamt 862 Drohnen zu. Das teilt der Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen mit.

    Die Flugabwehr habe den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung abgeschossen. Dabei seien 170 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.

  • 29.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Ukrainisches Außenministerium: Selenskij ist bereit, mit Putin "die heikelsten Fragen" zu erörtern

    Wladimir Selenskij soll sich bereit erklärt haben, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin "die schwierigsten und heikelsten Fragen, darunter die territoriale Frage", zu besprechen. Dies teilt die russischsprachige RT-Redaktion unter Verweis auf das Außenministerium in Kiew mit.

    Der ukrainische Spitzendiplomat Andrei Sibiga soll behauptet haben, dass Putin diese Position über die Staats- und Regierungschefs Norwegens und Finnlands übermittelt worden sei. Finnlands Präsident Alexander Stubb und der Ministerpräsident Norwegens Jonas Gahr Støre führten kürzlich ein Telefongespräch mit Putin.

  • 20:41 Uhr

    Drohnen und Artillerie zerstören Stellungen ukrainischer Armee (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost in einem gemeinsamen Kampfeinsatz. Sie nehmen laut der Behörde in Moskau gegnerische Stellungen auseinander.

  • 20:29 Uhr

    Glenn Diesen: NATO will Kiew helfen, den Winter zu überstehen

    Der Westen instrumentalisiert die Ukraine als Marionettenstaat, um Russland zu schwächen, meinte der norwegische Politikwissenschaftler Glenn Diesen in einem Interview. Das entsprechende Video wurde auf dem YouTube-Kanal Deep Dive veröffentlicht.

    Es gebe Anzeichen dafür, dass die von der NATO derzeit angestrebten Friedensabkommen lediglich dazu dienen sollten, der Ukraine zu helfen, den Winter zu überstehen, sagte Diesen weiter. Somit wolle das Bündnis Zeit gewinnen, um den Krieg anschließend fortzusetzen.

    Die EU benutze die Ukrainer als Kanonenfutter, so der Politikwissenschaftler. Der Öffentlichkeit werde es jedoch so dargestellt, als geschehe alles um der Ukraine willen.

  • 20:16 Uhr

    Uschakow: Ukraine-Gespräche hängen vom Verhalten Kiews in den kommenden Tagen ab

    In einem Interview mit dem Fernsehsender Westi geht der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, auf den möglichen Termin für Ukraine-Verhandlungen ein.

    Zum Tag der nationalen Einheit, der in Russland am 4. November begangen wird, sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, meint der Kremlberater.  

    Und weiter:

    "Sollte es während der Massenveranstaltungen zu extrem groß angelegten Bombenangriffen kommen, dann wird sich das vermutlich auch irgendwie auf unsere Stimmung auswirken. Das ist logisch."

    Moskau habe zuvor erklärt, die Wiederaufnahme der trilateralen Gespräche werde nach dem Nationalfeiertag angekündigt, so Uschakow. "Es ist klar, dass Verhandlungen nicht davor, sondern erst danach stattfinden werden."

    Der russische Präsidentenberater erinnert daran, er habe bereits von der Möglichkeit gesprochen, nach dem 4. November Dreiergespräche zur Ukraine zu führen.

    "So war es gemeint. Wie es jetzt laufen wird, weiß ich nicht. Vielleicht ändert sich das ja", fügt Uschakow hinzu.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.