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Passagierschiff vor Kyrenia gekentert – bis zu 287 Menschen an Bord

Am Sonntag ist vor der Küste Nordzyperns ein Passagierschiff nach einem Wassereinbruch gekentert. Die Fähre war auf dem Weg von Girne nach Taşucu in der türkischen Provinz Mersin. Die Angaben zur Zahl der Menschen an Bord schwanken zwischen 267 und 287.

Eine Passagierfähre ist am frühen Sonntagnachmittag kurz nach dem Ablegen von Kyrenia in Richtung des türkischen Hafens Taşucu gekentert.

Das Schiff setzte rund zwei Kilometer vor der Küste von Kyrenia einen Notruf ab. Boote der türkisch-zyprischen Küstenwache wurden zum Unglücksort geschickt, zudem wurde ein Rettungshubschrauber als Verstärkung eingesetzt. Weitere Boote liefen aus dem Hafen von Kyrenia aus, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen.

Kurz darauf bestätigte der Bürgermeister von Kyrenia, Murat Şenkul, dass sich insgesamt 270 Menschen – Passagiere und Besatzungsmitglieder – an Bord befanden. Er bezeichnete die Lage als "ernst".

Boote der Küstenwache sowie zivile Schiffe und Boote privater Unternehmen sind derzeit im Einsatz, um die Passagiere zu retten. Am Ufer stehen Krankenwagen für die Versorgung der Geretteten bereit.

Die Route Kyrenia–Taşucu ist eine reguläre Fährverbindung zwischen Nordzypern und der Türkei; die Überfahrt dauert normalerweise etwa sechs Stunden.

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