Kurzclips

Visa-Streit und Zensurvorwürfe: Geplante US-Restriktionen für Journalisten stoßen auf Empörung

Das US-Heimatschutzministerium plant, die Gültigkeitsdauer von Visa für ausländische Journalisten auf maximal 240 Tage zu beschränken.

Führende deutsche Medienverbände kritisieren diese Maßnahme der Trump-Regierung scharf als Einschränkung der Pressefreiheit und fordern in einem Brief diplomatische Unterstützung von der Bundesregierung.

Der Analyst Thomas Penn schließt sich der Kritik an den US-Plänen zwar an, wirft den deutschen Verbänden jedoch Doppelmoral vor: Ihr Einsatz für die Pressefreiheit in den USA stehe im direkten Widerspruch zum EU-Verbot russischer Sender wie RT und Sputnik, was er als staatliche Zensur verurteilt.

Mehr zum ThemaUSA wollen Gültigkeit von Journalistenvisa verkürzen – Medien appellieren an Merz und Wadephul

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.