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Kubas Präsident: "Ich bin kein Kind der Elite – US-Sanktionen bedeuten mir nichts"

In einem Exklusivinterview mit der brasilianischen Journalistin Mônica Bergamo für die Zeitung Folha de S. Paulo hat sich Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel zu der schweren Krise seines Landes geäußert. Hintergrund der akuten Notlage der kubanischen Bevölkerung ist das seit der Castro-Revolution bestehende und durch jüngste Sanktionen verschärfte US-Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargo.

Díaz-Canel, Sohn eines Arbeiters und einer Lehrerin, betont in dem Interview unter anderem seine einfachen Verhältnisse. Da er weder über Reichtum noch über Bankkonten in den USA verfüge, verfehlten persönliche US-Sanktionen bei ihm jede Wirkung.

Anders als in vielen anderen Ländern sei das Amt des Präsidenten auf Kuba kein Mittel zur persönlichen Bereicherung, sondern "vor allem die Erfüllung einer Pflicht", so Díaz-Canel. Mit Blick auf die US-Regierung fügt er hinzu: "Sie können uns einfach nicht verstehen, weil wir anders sind."

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